Immobilie als Betongold oder flexibles Wohnen zur Miete?
Die Entscheidung zwischen dem Kauf eines Eigenheims und dem Wohnen zur Miete ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Weichenstellung ihres Lebens.
Oft wird argumentiert: „Miete ist rausgeworfenes Geld.“ Rein rechnerisch stimmt dies jedoch nur bedingt. Denn auch Käufer zahlen erhebliche Beträge an Zinsen an die Bank, Kaufnebenkosten an den Staat und laufende Instandhaltungskosten, die ebenfalls kein Vermögen aufbauen.
1. Die beiden Vermögensmodelle im Direktvergleich
| Kriterium | 🏠 Modell KAUF (Eigenheim) | 📈 Modell MIETE & ETF-DEPOT |
|---|---|---|
| Start-Eigenkapital | Wird in Kaufpreis & Nebenkosten gebunden | Startet sofort im globalen ETF-Depot |
| Monatliche Belastung | Feste Kreditrate + Instandhaltungsrücklage | Kaltmiete (steigt mit Inflation) + Sparrate |
| Vermögensaufbau durch | Schuldentilgung + Wertsteigerung der Immobilie | Zinseszins-Effekt weltweiter Aktienmärkte |
| Flexibilität & Risiko | Klumpenrisiko, ortsgebunden, Sanierungspflicht | Hohe Flexibilität, einfache Kündigung |
2. Die Formel für den fairen Vergleich
Unser Rechner simuliert beide Pfade parallel Monat für Monat:
- Der Käufer bezahlt die Monatsrate für Zins und Tilgung und legt Rücklagen für Reparaturen an. Sein Nettovermögen am Ende entspricht dem um die Restschuld bereinigten Immobilienwert.
- Der Mieter zahlt die anfängliche Kaltmiete (die jährlich um den gewählten Satz steigt). Die Differenz zwischen den höheren Kaufkosten und der Miete fließt zusammen mit dem Start-Eigenkapital vollständig in einen ETF-Sparplan.
3. Passende Verwandte Rechner & Tools
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