Kauf-oder-Miete-Rechner 2026

Lohnt sich der Kauf eines Eigenheims oder ist Mieten und diszipliniertes ETF-Investieren langfristig lukrativer? Berechnen Sie den vollständigen Vermögensvergleich über 10 bis 40 Jahre.

1. Kauf- & Miet-Parameter eingeben

Ergebnis nach 25 Jahren
Mieten & Investieren vorteilhafter
Vermögensvorteil des Siegers:
+ 66.442

Das Mieten mit disziplinierter ETF-Geldanlage führt zu mehr Nettovermögen.

🏠 Nettovermögen KÄUFER:508.733,015
📈 Nettovermögen MIETER (ETF):575.175,226

Monatlicher Kostenvergleich zu Beginn

Kauf: Rate + Instandhaltung:1.955,833 € / Monat
Miete: Kaltmiete Start:1.200 € / Monat
Berechnungen erfolgen zu 100 % lokal in Ihrem Browser.

Immobilie als Betongold oder flexibles Wohnen zur Miete?

Die Entscheidung zwischen dem Kauf eines Eigenheims und dem Wohnen zur Miete ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Weichenstellung ihres Lebens.

Oft wird argumentiert: „Miete ist rausgeworfenes Geld.“ Rein rechnerisch stimmt dies jedoch nur bedingt. Denn auch Käufer zahlen erhebliche Beträge an Zinsen an die Bank, Kaufnebenkosten an den Staat und laufende Instandhaltungskosten, die ebenfalls kein Vermögen aufbauen.

1. Die beiden Vermögensmodelle im Direktvergleich

Kriterium🏠 Modell KAUF (Eigenheim)📈 Modell MIETE & ETF-DEPOT
Start-EigenkapitalWird in Kaufpreis & Nebenkosten gebundenStartet sofort im globalen ETF-Depot
Monatliche BelastungFeste Kreditrate + InstandhaltungsrücklageKaltmiete (steigt mit Inflation) + Sparrate
Vermögensaufbau durchSchuldentilgung + Wertsteigerung der ImmobilieZinseszins-Effekt weltweiter Aktienmärkte
Flexibilität & RisikoKlumpenrisiko, ortsgebunden, SanierungspflichtHohe Flexibilität, einfache Kündigung

2. Die Formel für den fairen Vergleich

Unser Rechner simuliert beide Pfade parallel Monat für Monat:

3. Passende Verwandte Rechner & Tools

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist finanziell besser: Haus kaufen oder zur Miete wohnen?
Das hängt maßgeblich von drei Faktoren ab: 1. Dem Verhältnis von Kaufpreis zu Jahreskaltmiete (Kaufpreisfaktor), 2. Den Bauzinsen und Kaufnebenkosten, und 3. Der alternativen Rendite, die der Mieter erzielt, wenn er sein Eigenkapital diszipliniert an den weltweiten Aktienmärkten (z. B. MSCI World / All-Country ETF) anlegt. Bei hohen Zinsen und hohen Kaufpreisen schlägt Mieten plus ETF-Sparen den Kauf häufig bei der reinen Vermögensbildung.
Was sind Opportunitätskosten beim Immobilienkauf?
Opportunitätskosten sind die entgangenen Gewinne einer nicht gewählten Alternative. Wer 80.000 € Eigenkapital in eine Immobilie steckt, kann dieses Geld nicht mehr an der Börse mit 6 bis 7 % historischer Jahresrendite anlegen. Dieser Zinseszins-Verlust muss durch Wertsteigerung und ersparte Miete erst einmal ausgeglichen werden.
Wie viel Instandhaltungsrücklage sollte man für ein Eigenheim einplanen?
Als Faustformel nach der Petersschen Formel oder gängigen Bankenempfehlungen sollten Eigentümer mindestens 1,0 bis 1,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche monatlich (ca. 1 % des Gebäudewerts pro Jahr) für spätere Reparaturen wie Dach, Heizungstausch oder Dämmung zurücklegen.
Warum sind Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf 'verlorenes Geld'?
Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 %, Notar- und Grundbuchgebühren ca. 1,5 %, Maklerprovision bis zu 3,57 %) betragen zusammen meist 7 bis 11 % des Kaufpreises. Dieses Geld fließt weder in den Wert des Hauses noch in die Tilgung, sondern ist sofort nach dem Kauf unwiederbringlich verloren.