Wie funktioniert der Zinseszinseffekt?
Beim Zinseszins werden Erträge nicht ausgezahlt, sondern dem Kapital zugeschlagen. In der nächsten Periode werden dadurch auch die früheren Erträge mitverzinst. Bei gleichbleibender Jahresrendite wächst das Kapital deshalb nicht linear, sondern exponentiell.
Welche Formel verwendet der Rechner?
Für eine Einmalanlage gilt die klassische Formel Kn = K0 × (1 + p)n. Für monatliche Sparraten wird die effektive Jahresrendite zuerst in eine äquivalente Monatsrendite umgerechnet. Anschließend simuliert der Rechner jeden Monat und berücksichtigt, ob die Sparrate am Monatsanfang oder Monatsende eingezahlt wird.
Der Betrag, der zu Beginn bereits angelegt ist.
Regelmäßige Einzahlung am Anfang oder Ende des Monats.
Als konstant angenommene effektive Jahresrendite vor Kosten und Steuern.
Warum zeigt der Rechner auch die Kaufkraft?
Ein höherer Eurobetrag bedeutet nicht automatisch die gleiche Kaufkraft. Steigen die Preise, kann man sich für denselben Betrag künftig weniger leisten. Die inflationsbereinigte Anzeige teilt das Endkapital durch die angenommene Preisentwicklung. Sie ist eine Modellrechnung und keine Inflationsprognose.
Was ist im Ergebnis nicht enthalten?
Der Rechner berücksichtigt weder Abgeltungsteuer noch Sparer-Pauschbetrag, Produktkosten, Ausgabeaufschläge oder schwankende Renditen. Bei Wertpapieren verläuft die Wertentwicklung in der Realität nicht gleichmäßig. Das Ergebnis eignet sich deshalb für Szenarien und Vergleiche, nicht als Renditeversprechen oder Anlageberatung.
Berechnungsquellen und Einordnung
Primärquelle und Verbraucherinformation
Häufig gestellte Fragen
Ist der angegebene Zinssatz garantiert?
Nein. Der Rechner setzt für das Szenario eine konstante Rendite voraus. Ob sie erreicht wird, hängt vom gewählten Produkt und bei Wertpapieren von der Marktentwicklung ab.
Warum macht der Einzahlungszeitpunkt einen Unterschied?
Eine Rate am Monatsanfang bleibt einen Monat länger investiert als eine Rate am Monatsende und kann deshalb früher Erträge erzielen.
Werden Steuern automatisch abgezogen?
Nein. Persönliche Freibeträge, Kirchensteuer, Verlustverrechnung und der Zeitpunkt der Besteuerung unterscheiden sich. Das Ergebnis wird bewusst vor Steuern und Kosten ausgewiesen.