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Maximale Flexibilität bei verlässlicher Verzinsung
Ein Tagesgeldkonto gehört zu den beliebtesten Finanzprodukten für den täglichen Notgroschen und kurzfristige Rücklagen. Es kombiniert die volle Flexibilität eines Girokontos mit attraktiven Zinsen. Im Gegensatz zum Festgeld oder zu Sparbriefen können Sie an jedem Bankarbeitstag über Ihr gesamtes Guthaben verfügen.
Unser Tagesgeldrechner zeigt Ihnen auf den Cent genau, wie viel Zinsen Sie über Ihre gewünschte Anlagedauer erzielen und welche Netto-Rendite nach Abzug der Abgeltungsteuer verbleibt.
1. Gegenüberstellung: Tagesgeld vs. Festgeld vs. Girokonto
Zinserträge auf Tagesgeldkonten gelten in Deutschland als Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie unterliegen der pauschalen Abgeltungsteuer (25 %) zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der Steuer) und ggf. Kirchensteuer (effektiv 26,375 % bis 27,99 %).
Jeder Steuerpflichtige kann seiner Bank einen Freistellungsauftrag erteilen. Seit 2023 beträgt der gesetzliche Sparer-Pauschbetrag:
1.000 Euro pro Jahr für Ledige und Einzelveranlagte.
2.000 Euro pro Jahr für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner bei Zusammenveranlagung.
3. Gesetzliche Einlagensicherung in der EU
BaFinEinlagensicherungsgesetz (EinSiG)Gesetzlich garantierter Schutz von Bankguthaben bis 100.000 Euro pro Anleger und Bank.Hier ansehen
BundesfinanzministeriumSparer-Pauschbetrag (§ 20 EStG)Gesetzlicher Freibetrag für Zinserträge und Dividenden in Deutschland.Hier ansehen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet Tagesgeld von Festgeld?
Tagesgeld ist täglich ohne Kündigungsfrist verfügbar. Sie können jederzeit Geld auf Ihr Girokonto zurücküberweisen. Der Zinssatz ist jedoch variabel und kann von der Bank täglich angepasst werden. Beim Festgeld hingegen ist Ihr Geld für einen festen Zeitraum (z. B. 12 oder 24 Monate) gebunden, dafür sichern Sie sich den vereinbarten Zinssatz fest über die gesamte Laufzeit.
Wie sicher ist mein Geld auf einem Tagesgeldkonto?
Tagesgeldkonten bei Banken innerhalb der Europäischen Union sind extrem sicher. Gemäß dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) sind Einlagen inklusive Zinsen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Kreditinstitut zu 100 % gesetzlich abgesichert. Viele deutsche Banken sind zudem Mitglied in freiwilligen Einlagensicherungsfonds der privaten Banken oder Sparkassen.
Wann werden Tagesgeldzinsen gutgeschrieben?
Das hängt von der jeweiligen Bank ab. Einige Banken schreiben die Zinsen monatlich oder vierteljährlich gut, was den Zinseszins-Effekt leicht erhöht. Die meisten Kreditinstitute zahlen die Tagesgeldzinsen jedoch einmal jährlich zum 31. Dezember aus.
Wie funktioniert der Sparer-Pauschbetrag beim Tagesgeld?
Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag (gesamt 26,375 %). Durch das Erteilen eines Freistellungsauftrags bei Ihrer Bank bleiben Zinserträge bis zu 1.000 Euro (bei Verheirateten 2.000 Euro) pro Jahr komplett steuerfrei.