Skonto-Rechner

Berechnen Sie sekundenschnell, welchen Betrag Sie bei der Überweisung abziehen dürfen und wie viel Sie durch den Skontoabzug konkret sparen.

Rechnungsdaten eingeben

Rechnungsbetrag und vereinbarter Skontosatz

Skonto wird im kaufmännischen Verkehr in der Regel vom Bruttorechnungsbetrag abgezogen.
Neuer Überweisungsbetrag Sparpotenzial!
1.154,30
Direkte Ersparnis: - 35,70 (3 %)

Abrechnungs-Details

Ursprünglicher Rechnungsbetrag1.190,00
Abzüglich Skonto (3 %)- 35,70
Zu überweisender Zahlbetrag1.154,30
Finanz-Tipp: Der Skontoabzug bei fristgerechter Zahlung entspricht aufs Jahr hochgerechnet oft Zinsen von über 30 %. Es lohnt sich fast immer, Skonto voll auszuschöpfen!
Berechnungen erfolgen zu 100 % lokal in Ihrem Browser.

Warum gewähren Unternehmen Skonto?

Wer Rechnungen schreibt, muss oft wochen- oder monatelang auf sein Geld warten. Um Zahlungsausfällen vorzubeugen und die eigene Liquidität (Zahlungsfähigkeit) zu verbessern, bieten viele Unternehmen einen Skonto an.

Der Deal ist simpel: Der Kunde bezahlt die Rechnung sehr schnell (meist innerhalb von 7 bis 14 Tagen) und darf dafür als Belohnung einen prozentualen Anteil vom Rechnungsbetrag abziehen (meistens 2 % oder 3 %).

WirtschaftslexikonDer LieferantenkreditVerzichtet man auf Skonto, nimmt man faktisch einen extrem teuren Lieferantenkredit in Anspruch. Die hochgerechneten Jahreszinsen liegen oft bei 30 bis 50 %.Hier ansehen
§ 17 UStGKorrektur der UmsatzsteuerZieht ein Unternehmer Skonto, ändert sich die Bemessungsgrundlage. Die Umsatzsteuer und Vorsteuer müssen zwingend korrigiert werden.Hier ansehen

Wie funktioniert der Skontoabzug in der Praxis?

Auf der Rechnung finden Sie meist einen Satz wie: „Zahlbar innerhalb von 30 Tagen rein netto, oder innerhalb von 10 Tagen unter Abzug von 2 % Skonto.“

Wenn Sie die Frist von 10 Tagen einhalten (Achtung: Es zählt meist der Geldeingang beim Empfänger, nicht der Tag der Überweisung), berechnen Sie 2 % vom Endbetrag und ziehen diesen ab. Den verbleibenden Restbetrag überweisen Sie. Sie müssen den Lieferanten darüber nicht informieren, er sieht den Skontoabzug anhand des Zahlungseingangs.

Häufige Fragen (FAQ)

Was bedeutet Skonto?
Skonto ist ein Preisnachlass (meist in Höhe von 2 % bis 3 %), den ein Verkäufer gewährt, wenn der Käufer eine Rechnung innerhalb einer bestimmten, sehr kurzen Frist (z. B. 10 Tage) bezahlt. Es dient als Anreiz für eine schnelle Zahlung und verbessert die Liquidität des Verkäufers.
Lohnt es sich immer, Skonto zu ziehen?
Ja, in fast allen Fällen ist es wirtschaftlich extrem sinnvoll, Skonto zu ziehen. Rechnet man den Skontosatz (z.B. 2 % für 20 Tage frühere Zahlung) auf ein ganzes Jahr hoch (Lieferantenkredit), entspricht dies oft einem Jahreszinssatz von über 30 %. Selbst wenn Sie kurzfristig Ihren Dispokredit (z.B. 10 % Zinsen) in Anspruch nehmen müssen, ist der Skontoabzug deutlich lukrativer.
Wie berechne ich Skonto bei einer Brutto- oder Nettorechnung?
Als Privatperson ziehen Sie den Skonto einfach vom Bruttobetrag (inkl. MwSt.) ab. Sind Sie ein vorsteuerabzugsberechtigtes Unternehmen, mindert der Skontoabzug das sogenannte Entgelt. Das bedeutet, dass Sie nicht nur weniger bezahlen, sondern auch die entsprechend im Skonto enthaltene Vorsteuer korrigieren müssen.