Berechnen Sie die reale Geldentwertung Ihres Ersparten über die Jahre und finden Sie heraus, wie viel Geld Sie in Zukunft benötigen, um sich denselben Lebensstandard zu sichern.
Inflationsdaten eingeben
Startkapital, gewollte Inflationsrate & Laufzeit
Die Inflation (Geldentwertung) führt dazu, dass Ihr Geld mit der Zeit an realer Kaufkraft verliert.
Reale Kaufkraft nach 10 Jahren -21,9 % Verlust
7.811,98 €
Realer Entwertungsschaden: - 2.188,02 €
Kaufkraftvergleich & Ausgleichsbedarf
Geldbetrag heute10.000 €
Kaufkraftverlust nach 10 Jahren- 2.188,02 €
Nötiges Kapital für gleicher Warenkorb12.800,85 €
Inflationsschutz durch Geldanlage: Um den schleichenden Kaufkraftverlust auszugleichen, muss Ihr Kapital eine Nettorendite erzielen, die mindestens der Inflationsrate entspricht (z. B. durch breit gestreute ETFs oder Aktien).
Berechnungen erfolgen zu 100 % lokal in Ihrem Browser.
Der schleichende Entwertungsprozess unseres Geldes
Die Inflation (Teuerungsrate) beschreibt die kontinuierliche Entwertung einer Währung. Wenn Preise für Güter des täglichen Bedarfs, Mieten und Energie steigen, verliert jeder Euro an Kaufkraft. Was man heute für 10.000 Euro kaufen kann, erfordert bei einer jährlichen Inflationsrate von 2,5 % in zehn Jahren bereits knapp 12.800 Euro.
Wer sein Geld unverzinst auf dem Girokonto liegen lässt, erleidet Jahr für Jahr einen schleichenden Vermögensverlust. Unser Inflationsrechner macht diesen Prozess transparent.
1. Tabelle: Kaufkraftverlust von 10.000 Euro im Zeitverlauf
Die folgende Übersicht verdeutlicht, wie stark sich unterschiedliche Inflationsraten über 5 bis 30 Jahre auf den realen Wert von 10.000 Euro auswirken:
Zeitraum
bei 1,5 % Inflation
bei 2,5 % Inflation
bei 4,0 % Inflation
Nach 5 Jahren
9.282 €
8.838 €
8.219 €
Nach 10 Jahren
8.616 €
7.812 €
6.756 €
Nach 20 Jahren
7.424 €
6.103 €
4.564 €
Nach 30 Jahren
6.398 €
4.767 €
3.083 €
2. Wie wird der Verbraucherpreisindex (VPI) ermittelt?
Das Statistische Bundesamt (Destatis) ermittelt die offizielle Inflationsrate in Deutschland mithilfe eines repräsentativen Warenkorbs. Dieser umfasst rund 650 Güter- und Dienstleistungsarten – von Lebensmitteln und Bekleidung über Wohnungsmieten bis hin zu Pauschalreisen und Elektronik.
3. Gesetzliche & Wissenschaftliche Quellen
Statistisches BundesamtVerbraucherpreisindex (VPI)Offizielle Monatsdaten zur Entwicklung der Lebenshaltungskosten in Deutschland.Hier ansehen
Europäische ZentralbankGeldpolitische Strategie der EZBOffizielle Richtlinien der EZB zum mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent im Euroraum.Hier ansehen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie berechnet man die Inflation mathematisch?
Die reale Kaufkraft berechnet sich nach der Zinseszins-Formel in umgekehrter Richtung: Reale Kaufkraft = Startkapital ÷ (1 + Inflationsrate / 100)^Jahre. Bei einem Betrag von 10.000 Euro, 2,5 % Inflation und 10 Jahren Laufzeit ergibt sich: 10.000 ÷ (1,025)^10 = 7.811,98 Euro.
Was unterscheidet die Gesamtinflation von der Kerninflation?
Die Gesamtinflation misst die Preisentwicklung eines kompletten Warenkorbs. Die Kerninflation schließt stark schwankende Energie- und Nahrungsmittelpreise aus. Dadurch bietet die Kerninflation einen stabileren Einblick in die grundlegende Teuerungsdynamik einer Volkswirtschaft.
Ein leichtes Preiswachstum von 2 Prozent gilt in der Ökonomie als ideal. Es verhindert eine gefährliche Deflation (sinkende Preise, die Konsum und Investitionen lähmen), schafft einen Sicherheitspuffer gegen Messfehler und kurbelt moderate wirtschaftliche Investitionen an.
Welche Geldanlagen schützen am besten vor Inflation?
Historisch bieten Sachwerte den besten Schutz vor Inflation. Dazu zählen breit gestreute Aktien-ETFs (z. B. MSCI World), Immobilien, Infrastrukturfonds und Edelmetalle wie Gold. Reine Geldwerte (Tagesgeld, Girokonto, Bargeld) erleiden bei hoher Inflation reale Verluste.